Topic-icon Oldtimer Additiv

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08 Nov 2012 12:24 - 08 Nov 2012 12:29 #12 von A.Kaiser
Oldtimer Additiv wurde erstellt von A.Kaiser
Hallo,
Ich fahre einen Mercedes W123 280CE im Sommer. Der Wagen wird nur ca 1500km im Jahr bewegt.
Bis jetzt bin ich immer teilsynthetisches 10W40 gefahren. Das wird jedes Frühjahr gewechselt, da man ja sagt Öl altert auch ohne viele Km.
Jetzt zur Frage: Gibt es Additive die gerade gegen die Alterung vorbeugen und für Oldtimermotoren geeignet sind?
Bin ich mit dem Öl überhaupt auf der richtigen Seite, wenn der Wagen nur im Sommer bewegt wird?
Besten Dank
Andy
Letzte Änderung: 08 Nov 2012 12:29 von A.Kaiser. Begründung: Schreibfehler

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11 Nov 2012 20:36 #31 von DerKurze
DerKurze antwortete auf Oldtimer Additiv
Hallo,

wenn der Wagen nur im Sommer bewegt wird ist 10W-40 erstmal grundsätzlich richtig. Gerade bei älteren Fahrzeugen kann man mit dünnerem Öl eher das Gegenteil erreichen (Höherer Ölverbrauch, schlechtere Au-Werte,...), da es durch die älteren Dichtungen und Kolbenringe gedrückt wird.

Also dabei bleiben.

Ich selbst habe mit dem Liqui Moly Super Leichtlauf 10W-40 bei einem BMW E30 320i gute Erfahrungen gemacht.

An Additiven
gibt es z.B. das Visco-Stabil um die Ölviskosität gleichmäßig zu halten, aber ein Ölwechsel ist immer besser (natürlich immer mit Filter :) ).
Zur Unterstützung habe ich bei meinem E36 noch das Cera-Tec eingefüllt mit gutem Ergebnis (ruhigerer Leerlauf und leiser).
An sonsten muss man sehen was man auch für "Probleme" hat.
Für den oben erwähnten E30 hat auch das Hydrostössel Additiv Wunder bewirkt, da die schon ziemlich klapperten.
Auch das Benzinadditiv Speed wird regelmäßig eingefüllt und jährlich fülle ich den Injection-Reiniger in den Tank, um die Einspritzanlage und Ventile zu reinigen.

Also ich schwör drauf.

Hoffe das hilft etwas.

Beste Grüße

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04 Feb 2013 11:56 #66 von Peter
Peter antwortete auf Oldtimer Additiv

DerKurze schrieb: Hallo,
wenn der Wagen nur im Sommer bewegt wird ist 10W-40 erst mal grundsätzlich richtig. Gerade bei älteren Fahrzeugen kann man mit dünnerem Öl eher das Gegenteil erreichen (Höherer Ölverbrauch, schlechtere Au-Werte,...), da es durch die älteren Dichtungen und Kolbenringe gedrückt wird.
Also dabei bleiben.........

Ich weiß nicht. Sollte man nicht primär erst die Ursachen für den höheren Ölverbrauch beseitigen?
Das würde der Motorlebensdauer jedenfalls mehr nutzen, wie auf dickflüssigeres Öl umzusteigen.

Anders sieht es aus, wenn konstruktionsbedingt die Toleranzen für z.B. 0W-Öle zu groß sind.

Gruß Peter

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04 Feb 2013 15:53 #67 von DerKurze
DerKurze antwortete auf Oldtimer Additiv
Hallo Peter,

klar müssen die konstruktiven Bedingungen beachtet werden, da jedoch die Frage nach 10W-40 und Additiven auftauchte habe ich nunmal darauf geantwortet.

Des Weiteren ist zu bedenken, dass für den erwähnten E 30 von BMW nur 10W-40 vorgesehen war, daher auch dieser Vergleich.
Zudem wieße ich nur darauf hin, dass dünneres Öl nunmal eher durch die älteren Dichtungen, etc. drücken kann, also nicht gerade förderlich sein kann.

Außerdem wollte ich nur meine Meinung und Empfehlungen geben und nicht von der gestellten Frage abweichen.

Beste Grüße

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04 Feb 2013 16:25 - 04 Feb 2013 16:28 #68 von Peter
Peter antwortete auf Oldtimer Additiv
Die Frage von A. Kaiser stelle ich ja ähnlich
forum-liqui-moly.de/index.php/forum/moto...-youngtimer-oldtimer

Ich habe z.B. eine ganz andere, vielleicht nicht oft kommunizierte Erfahrung gemacht. Als ich meinen Corrado kaufte 3 Jahre alt und 20.000km, hatte er einen viel zu hohen Ölverbrauch (bis zu 1,5 Liter/1000km. Laut der Unterlagen vom Vorbesitzer wurde 10W50 verwendet. Da ich in meinem anderen Wagen vollsynthetisches Öl verwendete und noch einen kleinen Vorrat hatte kippte ich immer das Volsynth.-Öl nach. Nach einem Jahr bemerkte ich, das der Ölverbrauch auf einen "gesunden" Wert von ca. 0,1 Liter auf 1000km zurückgegangen war. Fahre seit dem Vollsynth.-0W-Öle
Eine mögliche Erklärung laut einem VW-Meister ist, dass das Synth.-Öl evtl. Ablagerungen entfernt hat. Wie Du schreibst z.B. an Dichtungen, Kolbenringen oder auch Ventilen. Damit könnte dann der Rückgang des Ölverbrauches erklärt werden.
Will damit sagen, dass auch alte Motoren durchaus neuere Vollsynth.- Öle vertragen können und sogar Ablagerungen ggf. entfernen.
Das entspricht auch den Erfahrungen der Corrado-Fans im VWCorrado.de/forum, die ihre Motoren auseinandergenommen haben. Selbst bei sehr hohen km-Leistungen wurden bei Verwendung von VollSynth.-Ölen keine/kaum Ablagerungen festgestellt. Das berichten zwar auch Leute die Mineralöle verwendet haben, aber deutlich seltener. Es kommt eben nicht nur darauf an welche Öl-Klasse man verwendet, sondern auch wie qualitativ gut das Öl ist.

Zu den Additiven die evtl. gegen die Alterung vorbeugen könnten.
ich persönlich bin kein Freund davon Öle durch den Zusatz von Additiven zu verändern. Wenn überhaupt würde es nur Sinn machen, wenn das Additiv sich auch auf das verwendete Öl anpassen könnte, aber so intelligent ist bestimmt kein Additiv. :)

Gruß Peter
Letzte Änderung: 04 Feb 2013 16:28 von Peter.

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04 Feb 2013 16:45 #69 von DerKurze
DerKurze antwortete auf Oldtimer Additiv
Hallo,

das dies möglich ist kann durchaus sein.
Auch darf man nicht vergessen, dass in diesen Ölen z.T. andere Additive zugesetzt sind, die eine Verbesserung bewirken.

Ein Bekannter von mir schwört zum Beispiel auf 0W-40, obwohl vom Hersteller 10W-40 verlangt wird und sein Sprit- und Ölverbrauch sind besser geworden.
Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht und bleibe bei 5W-30, wie vom Hersteller verlangt.

Aber für die Reinigung der Kanäle etc. würde ich eine Motorspülung nehmen und nicht das neue Öl damit konfrontieren. Klappt ürigens sehr gut (z.B. Liqui Moly Motorspülung - rein 10 min im Leerlauf und Öl wechseln).

Auch muss ich zugeben glaubte ich auch nicht an die Additive, als jedoch mein Leerlauf schlechter wurde empfahl mir mein Werkstattmeister den Injection-Reiniger für den Sprit und Cera-Tec fürs Motoröl.
Was soll ich sagen: Leerlauf stabil und ruhiger, alles wie vor den Problemen. Kerzen sauber und Ventile auch laut Endoskop.

Außerdem muss so ein Additiv nicht unbedingt schlecht, die amerik. Luftwaffe schwor damals auf den Zusatz von MoS2 im Öl.
Ob es heute noch nötig ist, ist glaub ich ein Streitpunkt, wo man sich endlos im Kreis drehen kann.

Ich bleib für alles offen und bin wie gesagt bisher nur positiv überrascht worden.


Für den längeren Wechselintervall kann ich sagen, dass das eigentlich nicht weiter problematisch sein dürfte.
Ich würde es einfach probieren und das Öl gut im Auge behalten. Stinkt es nach Sprit, oder wird es eher dünner mit der Zeit oder sammeln sich andere Dinge.
Ich selbst wechsele auch nur alle 2 Jahre, obwohl jährlich bei mir angedacht ist und ich fahre die letzte Zeit auch nicht so viel (ca. 4000 km im Jahr), da ich berufsbedingt eher Bahn fahren muss.

Ich werde nochmal in meinen Schrauberkreis rumhorchen und berichten. Vielleicht hatten andere auch ähnliche Fragen.

Beste Grüße
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